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Verbindungen aus der Stadtmitte ins Umland

 

Nach dem jahrzehntelangen Wahn von der autogerechten Stadt, knüpft das Landschaftsprogramm des Senats seit 1994 an die erste Berliner Grünflächen-Gesamtplanung von 1910, den preisgekrönten Jansen-Plan, an. Es ist verbindlich und leitet die Pflege der vorhandenen und die Schaffung neuer Freiräume.

Der Grad der Vernetzung der bestehenden Freiräume durch Grünverbindungen zeigt die Erreichbarkeit, die Erlebbarkeit, die Alltagsaktualität - kurz die wirkliche Qualität des grünen Berlin an. Den Verbindungen aus der Stadt ins Umland kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Bahnung eines speziell fuß- und radläufigen Weges eröffnet nicht zuletzt auch großzügigere Vorstellungen davon, was der Stadt und ihren Menschen gut täte.

Grünwege sollen weiter wachsen, die, wie der Panke-Wanderweg, die City mit dem Umland, Berlin mit Brandenburg verbinden.

Beginnend am Schiffbauerdamm in Berlin-Mitte soll der Panke-Wanderweg in absehbarer Zeit bis nach Bernau und zur Pankequelle führen. 34 Kilometer wären das. Noch verliert sich der Weg häufig zwischen Straßen und Autobahnen, während die Panke sich - besonders in der Innenstadt - gelegentlich in Rohre zurückzieht und auch sonst ab und zu gesucht werden muss.

Ist Bernau erst einmal gefunden, rückt das Brandenburgische insgesamt näher. Noch scheinen es viele Umlandgemeinden nicht für möglich zu halten, dass es Ausflügler, die das Wandern und Radwandern bevorzugen, vor allem in die nähere Umgebung zieht. Wer mit dem Auto kommt, ist oft auch genau so schnell wieder weg, wie er angekommen ist. Anders die Ausflügler, die mit dem Fahrrad oder mit Rad und Bahn bzw. per Bahn und Wanderschuhen ankommen...

 

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© 2001 - Eva-Maria Epple


Von Berlin nach Bernau zum Beispiel...